Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Hundeschule Bayerndogs
§ 1 Geltungsbereich / Begriffsbestimmungen
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen der Hundeschule Bayerndogs, vertreten durch Marc Champeimont, Am Hilgnerfeld 10, 83626 Valley (nachfolgend „Hundeschule“), und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“).
(2) Die AGB gelten für alle Leistungen der Hundeschule, insbesondere Einzeltraining, Gruppentraining, Kurse mit festen Terminen, Workshops, Verhaltenstherapie/Verhaltensberatung, Ernährungsberatung, Hausbesuche sowie Trainings an externen Orten (z. B. öffentliche Plätze, Bahnhöfe, Alltagssituationen).
(3) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person gemäß § 13 BGB; Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft gemäß § 14 BGB.
(4) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn die Hundeschule ihrer Geltung ausdrücklich in Textform (§ 126b BGB) zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsgegenstand / kein Erfolg geschuldet
(1) Gegenstand des Vertrages ist die Durchführung von Trainings-, Beratungs- und Coachingleistungen rund um den Hund.
(2) Ein bestimmter Trainingserfolg wird ausdrücklich nicht geschuldet. Der Erfolg hängt insbesondere von der Mitarbeit und Umsetzung durch den Kunden, den individuellen Voraussetzungen des Hundes, dem Trainingsumfeld sowie externen Faktoren ab.
(3) Verhaltenstherapeutische oder beratende Leistungen ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung.
§ 3 Vertragsschluss / Buchung
(1) Der Vertrag kommt durch Buchung eines Angebots durch den Kunden und Bestätigung der Hundeschule zustande.
(2) Buchungen können über das Online-Buchungstool der Hundeschule (z. B. Bayerndogs-Buchungstool/YOGO), per E-Mail oder in sonstiger von der Hundeschule angebotener Form erfolgen.
(3) Maßgeblich sind die zum Zeitpunkt der Buchung auf www.bayerndogs.com veröffentlichen Inhalte und Preise, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
§ 4 Leistungen / Durchführung / Leistungsorte
(1) Die Hundeschule erbringt ihre Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen sowie nach anerkannten fachlichen Standards.
(2) Die Leistungen können je nach Trainingsziel auf dem Hundeplatz der Hundeschule Bayerndogs, im Rahmen von Hausbesuchen oder an externen Orten erbracht werden.
(3) Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass bei externen Trainingsorten die jeweils geltenden gesetzlichen Vorschriften, Hausordnungen sowie Anweisungen Dritter einzuhalten sind.
(4) Änderungen von Ort, Zeit, Trainer oder Trainingsinhalten sind zulässig, sofern sie dem Kunden zumutbar sind und der Leistungszweck nicht wesentlich geändert wird.
(5) Bei Hausbesuchen und externen Terminen stellt der Kunde die für eine sichere Durchführung erforderlichen Rahmenbedingungen sicher (insbesondere gefahrloser Zugang, ggf. sichere Unterbringung/Sicherung des Hundes bei Bedarf). Etwaige zusätzliche Kosten (z. B. Anfahrt/Parken) werden gemäß Preisliste bzw. nach Vereinbarung berechnet.
§ 5 Kurse mit festen Terminen / Gruppengröße / Mindestteilnehmerzahl
(1) Kurse der Hundeschule finden ausschließlich zu im Voraus festgelegten und vereinbarten Terminen statt.
(2) Gruppentrainings sind aus Qualitäts- und Sicherheitsgründen auf maximal 6 (sechs) teilnehmende Mensch-Hund-Teams begrenzt.
(3) Ein Gruppentraining kommt nur zustande, wenn mindestens zwei (2) Teilnehmerangemeldet sind. Wird diese Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, ist die Hundeschule berechtigt, den Kurs abzusagen. Bereits geleistete Zahlungen werden dem Punktekonto des Kunden gutgeschrieben. Eine Erstattung der geleisteten Zahlung erfolgt nur, sofern der Kunde dies ausdrücklich wünscht bzw. zustimmt.
(4) Ein Anspruch auf Durchführung eines Kurses als Einzeltraining besteht nicht.
§ 6 Punktekarten
(1) Punktekarten (1er-, 5er- und 10er-Karten usw.) sind personenbezogen und nicht übertragbar.
(2) Die Gültigkeit beträgt einen Monat pro Punkt ab Kaufdatum:
– 1er-Karte: 1 Monat
– 5er-Karte: 5 Monate
– 10er-Karte: 10 Monate
(3) Nicht genutzte Punkte verfallen nach Ablauf der Gültigkeit ersatzlos. Eine Auszahlung ist ausgeschlossen.
(4) Eine Verlängerung ist ausschließlich nur aus Kulanz und nur nach vorheriger ausdrücklicher Zustimmung der Hundeschule in Textform möglich; ein Anspruch hierauf besteht ausdrücklich nicht.
§ 7 Terminabsagen / Nichterscheinen / Nachholen
(1) Gebuchte Stunden und Kurstermine können bis spätestens 24 Stunden vor Beginnüber das Buchungstool abgesagt werden. In dringenden Fällen ist dies bei Einhaltung der Frist auch per E-Mail oder WhatsApp möglich.
(2) Verpasste Termine können nur dann nachgeholt werden, wenn sie fristgerecht abgesagt wurden und ein Ersatztermin innerhalb der Gültigkeitsdauer der Punktekarte bzw. der Kurslaufzeit verfügbar ist. Ein Anspruch auf einen Ersatztermin besteht nicht.
(3) Nicht oder nicht fristgerecht abgesagte Termine gelten als wahrgenommen und werden vollständig berechnet bzw. als Punkt verbucht.
(4) Verspätungen des Kunden gehen zu dessen Lasten und berechtigen nicht zur Verlängerung der Trainingszeit.
§ 8 Preise / Zahlung
(1) Die Vergütung richtet sich nach der zum Zeitpunkt der Buchung jeweils gültigen Preisliste der Hundeschule Bayerndogs.
(2) Sämtliche Entgelte sind – sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde – vor Beginn der jeweiligen Leistung fällig.
(3) Die Zahlung erfolgt bei Buchung über das Bayerndogs-Buchungstool mittels SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte. Der Kunde erteilt mit Abschluss der Buchung die hierfür erforderliche Einzugsermächtigung bzw. Zahlungsfreigabe.
(4) SEPA-Pre-Notification: Der Kunde stimmt zu, dass die Vorabankündigungsfrist (Pre-Notification) für SEPA-Lastschriften auf einen (1) Kalendertag vor Fälligkeit verkürzt wird.
(5) Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug oder schlägt eine Lastschrift/Kreditkartenbelastung fehl, ist die Hundeschule berechtigt, weitere Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich offener Forderungen zurückzuhalten. Entstehende Rücklastschrift-/Bearbeitungsgebühren sind vom Kunden zu tragen, sofern er die Ursache zu vertreten hat.
(6) Eine Erstattung aufgrund persönlicher Verhinderungsgründe des Kunden (z. B. Krankheit, Urlaub, Umzug) ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Gesetzliche Rechte (insbesondere Widerrufsrechte, soweit anwendbar) bleiben unberührt.
§ 9 Wetterbedingte Absagen / Platzsperrungen / Ausfall der Hundeschule
(1) Bei witterungsbedingter Unzumutbarkeit, Platzsperrungen oder sonstigen sicherheitsrelevanten Umständen ist die Hundeschule berechtigt, Trainings abzusagen, zu verschieben oder inhaltlich anzupassen.
(2) Die Hundeschule informiert die Kunden hierüber so früh wie möglich.
(3) Soweit ein Termin aus Gründen ausfällt, die im Verantwortungsbereich der Hundeschule liegen, wird nach Wahl der Hundeschule ein Ersatztermin angeboten oder – sofern kein Ersatztermin möglich ist – die Vergütung erstattet bzw. ein Punkt nicht abgezogen. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht, soweit gesetzlich zulässig.
§ 10 Teilnahmevoraussetzungen / Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist verpflichtet, die Hundeschule vor Trainingsbeginn vollständig und wahrheitsgemäß über gesundheitliche Einschränkungen, Läufigkeit, bekannte Aggressionspotenziale, frühere Beißvorfälle sowie behördliche Auflagen (z. B. Leinen- oder Maulkorbpflicht) zu informieren.
(2) Der Kunde versichert, dass der Hund behördlich gemeldet ist, eine gültige Hundehaftpflichtversicherung besteht und der Hund nach bestem Wissen frei von ansteckenden Krankheiten ist.
(3) Der Kunde bleibt während der gesamten Trainingseinheit verantwortlich für seinen Hund und hat diesen jederzeit so zu führen und zu sichern, dass Dritte nicht gefährdet werden.
(4) Den Anweisungen der Hundeschule ist Folge zu leisten.
§ 11 Platzordnung (verbindlicher Bestandteil der AGB)
(1) Auf dem gesamten Gelände der Hundeschule gilt grundsätzlich Leinenpflicht. Eine Ableinung ist ausschließlich nach ausdrücklicher Anweisung der Hundeschule zulässig.
(2) Beim Betreten und Verlassen des Hundeplatzes ist ausschließlich die Schleuse am Seiteneingang zu benutzen und ordnungsgemäß zu schließen.
(3) Beim Betreten des Hundeplatzes ist ein angemessener Sicherheitsabstand zu anderen Hunden einzuhalten.
(4) Hundekontakte sind nur im Rahmen des Trainings und ausschließlich nach ausdrücklicher Anweisung der Hundeschule erlaubt.
(5) Hundekot ist unverzüglich durch den Halter zu entfernen. Entsprechende Kotbeutel werden auf dem Platz zur Verfügung gestellt.
(6) Das Mitbringen und/oder der Einsatz von Futter, Spielzeug oder Trainingshilfsmitteln ist nur nach vorheriger Absprache bzw. Anweisung der Hundeschule erlaubt.
(7) Kinder sind während des Aufenthalts auf dem Trainingsgelände durch eine erwachsene Begleitperson zu beaufsichtigen und dürfen nicht unbeaufsichtigt mit Hunden interagieren.
(8) Den Anweisungen der Hundeschule ist aus Sicherheits- und Organisationsgründen jederzeit Folge zu leisten.
(9) Bei Verstößen gegen die Platzordnung ist die Hundeschule berechtigt, den Kunden und/oder den Hund vom Training auszuschließen oder die Trainingseinheit abzubrechen. In diesem Fall gilt die Einheit als durchgeführt; ein Anspruch auf Ersatz oder Erstattung besteht nicht, soweit gesetzlich zulässig.
§ 12 Aggressive Hunde / Sicherheitsmaßnahmen
(1) Der Kunde ist verpflichtet, die Hundeschule vor Trainingsbeginn über bekannte Aggressionspotenziale, frühere Beißvorfälle oder sonstige sicherheitsrelevante Auffälligkeiten des Hundes zu informieren.
(2) Bei Hunden mit aggressivem Verhalten kann die Hundeschule den Hund vorübergehend oder dauerhaft von Gruppentrainings ausschließen. In diesen Fällen sind zunächst Einzelstunden in Anspruch zu nehmen, bis eine Teilnahme an Gruppenstunden aus fachlicher Sicht wieder vertretbar ist.
(3) Die Hundeschule ist berechtigt, besondere Sicherungsmaßnahmen (z. B. Leinenzwang, Abstandsvorgaben, Maulkorb) anzuordnen.
(4) Ein Ausschluss aus Gruppenstunden aus Sicherheitsgründen begründet keinen Anspruch auf Rückerstattung.
§ 13 Hausrecht / Ausschluss
(1) Die Hundeschule übt im Rahmen aller Trainings ihr Hausrecht aus.
(2) Bei Verstößen gegen diese AGB, die Platzordnung oder sicherheitsrelevante Anweisungen ist die Hundeschule berechtigt, den Kunden und/oder Hund vom Training auszuschließen oder die Trainingseinheit abzubrechen.
(3) In diesen Fällen gilt die Trainingseinheit als durchgeführt; ein Anspruch auf Ersatz oder Erstattung besteht nicht, soweit gesetzlich zulässig.
§ 14 Haftung
(1) Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko.
(2) Der Kunde haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen für alle durch ihn oder seinen Hund verursachten Schäden, auch bei Ableinen oder Abnahme eines Maulkorbs auf Anweisung der Hundeschule.
(3) Die Hundeschule haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit bei Vorsatz oder Fahrlässigkeit.
(4) Für sonstige Schäden haftet die Hundeschule unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(5) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Hundeschule nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden.
(6) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 15 Widerruf / Widerrufsausschluss bei terminierten Leistungen (Verbraucher)
(1) Kein Widerrufsrecht bei terminierten Freizeit-Leistungen: Für Verträge über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht, besteht kein Widerrufsrecht (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB). Dies betrifft insbesondere Kurse mit festen Terminen, Gruppenstunden sowie Einzeltermine (einschließlich Hausbesuchen und Trainings an externen Orten), soweit diese jeweils für einen konkreten Termin bzw. Zeitraum gebucht werden.
(2) Widerrufsrecht in sonstigen Fällen: Soweit in anderen Fällen (z. B. bei nicht terminierten Leistungen wie Punktekarten ohne konkrete Terminbindung) ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, beträgt die Widerrufsfrist vierzehn Tage ab Vertragsschluss.
(3) Vorzeitiges Erlöschen: Das Widerrufsrecht erlischt bei Verträgen über Dienstleistungen vorzeitig, wenn der Kunde ausdrücklich verlangt und zugleich bestätigt, dass die Hundeschule vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung der Dienstleistung beginnt, und der Kunde seine Kenntnis davon bestätigt, dass er bei vollständiger Vertragserfüllung durch die Hundeschule sein Widerrufsrecht verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).
(4) Wertersatz: Beginnt die Hundeschule auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung und widerruft der Kunde den Vertrag vor vollständiger Leistungserbringung, hat der Kunde Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Dienstleistungen zu leisten (§ 357a BGB).
(5) Die gesetzlich vorgeschriebene Widerrufsbelehrung sowie ein Muster-Widerrufsformular werden dem Kunden im Rahmen des Buchungsvorgangs gesondert zur Verfügung gestellt.
§ 16 Foto-, Video- und Tonaufnahmen
(1) Eigene Ton-, Bild- oder Videoaufnahmen während des Trainings sind nur mit vorheriger Zustimmung der Hundeschule in Textform erlaubt.
(2) Aufnahmen durch die Hundeschule erfolgen nur mit vorheriger Einwilligung des Kunden, sofern keine andere rechtliche Grundlage besteht.
§ 17 Urheberrecht
(1) Sämtliche Unterlagen, Konzepte, Texte und Trainingsinhalte der Hundeschule sind urheberrechtlich geschützt.
(2) Eine Vervielfältigung oder Weitergabe ohne vorherige Zustimmung der Hundeschule ist unzulässig.
§ 18 Datenschutz
(1) Es gilt die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung der Hundeschule Bayerndogs, abrufbar unter https://hundeschule-bayerndogs.com/datenschutzerklaerung.
(2) Die Datenschutzerklärung ist Bestandteil des Vertragsverhältnisses.
§ 19 Verbraucherstreitbeilegung
(1) Die Hundeschule ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht verpflichtet und nicht bereit.
§ 20 Anwendbares Recht / Gerichtsstand
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
(3) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Miesbach.
§ 21 Salvatorische Klausel
(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
(2) Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung.
